Projekte

Soziales Engagement mit großer Wirkung

Togo

Hilfe in einem der ärmsten Länder der Welt

Seit 40 Jahren halten die heutigen Bezirke St. Hubert und Tönisberg
Kontakt zu Gemeinden in Togo, das als eines der ärmsten Länder der Welt gilt.

Die Gemeinden St. Hubert und Tönisberg engagierten sich durch die Vermittlung des Organisten Karl-Heinz Uhlig seit Mitte der 1970iger Jahre zuerst vornehmlich im Norden von Togo, im Raum Kara. Einige Jahre später, durch die große Unterstützung von Pfarrer Horst Eckel, ab etwa Mitte der 1980iger Jahre kam ein engerer Kontakt mit dem 1979 gegründeten Verein Togo-Freunde Hannover e.V. zustande, der sich durch die Mitgliedschaft von Monika Heenen, ehemalige Presbyterin in St. Hubert, seit 2002 bis heute intensiviert hat. Da sie seit 2006 im Vorstand mitarbeitet, hat sie von den jährlichen Projektreisen über die vielen Aktivitäten des Vereins und gemeinsame Projekte in Wort und Bild berichtet.

Der Verein Togo-Freunde Hannover e. V. wurde durch einen persönlichen Kontakt zu einem Togoer Koku Klutse gegründet. Der Verein hat zurzeit 230 Mitglieder und etwa 70 Freunde in Deutschland. Einige davon leben in unseren Gemeinden. Sie ermöglichen durch ihre Spenden die Arbeit in Togo.
Auf togoischer Seite kooperiert der Verein mit zwei Nicht-regierungsorganisationen, Komitees und der evangelischen Kirche, was aber andere Konfessionen nicht ausschließt. Dabei achten Vertrauensleute auf die sachgerechte Verwendung der Spendengelder. Es geht dabei immer um die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Menschen in Togo.

In allen Landesteilen hat der Verein durch Brunnenbau zur Trinkwasserversorgung beigetragen. An mehreren Orten wurden feste Schulgebäude errichtet und einigen evangelischen Gemeinden wurde die Errichtung fester Gotteshäuser ermöglicht.

Schwerpunkte des Vereins sind:

  • Gesundheitliche Vorsorge und Fürsorge
  • Bildung vom Kindergarten bis zur Lehre/ Studium
  • die Förderung oder Gründung von Eigeninitiativen in der Landwirtschaft und Handwerk
  • die Unterstützung von kirchlichen Gemeinden und deren Ausübung des Glaubens in Wort und Musik
  • In neuerer Zeit kommt noch die Unterstützung von Solartechnik hinzu.


Zu den genannten Bereichen haben unsere Gemeinden mit den regelmäßigen Spenden beigetragen. Auch zur Verwirklichung von Projekten wie z.B. durch ein Pfarr-und Gemeindefest in St. Hubert den Bau eines Brunnens. So auch Unterstützung zu einem Handwerkszentrum, welches seit 2014 eine staatlich technische Berufsschule ist. In Atchavé wurde durch ein Gemeindefest das Dach der Kirche und in 2020 mit Spenden die Kirchenbänke finanziert. Ebenso die Förderung von Schule und Ausbildung. Durch die Spenden von dem Erlös der Solaranlage auf dem Pfarrhaus in Kempen konnten in den vergangenen Jahren 3 Solaranlagen gebaut werden:

  • auf einer Realschule in Attitsohé
  • auf dem Seminarraum einer Landwirtschaftsschule CADO am Berg Agou bei Kpalimé
  • auf einer Erste-Hilfe-Station in Agbav


(Bericht und Fotos: Monika Heenen)

Mehr zum TOGO-Projekt

Aktuelles aus Togo:

Liebe Gemeinde, liebe Mitglieder des Unterstützerkreises für Togo!

Vor 50 Jahren wurden die ersten kirchlichen Posaunenchöre in der evangelischen Kirche Togos gegründet. Der Verein hat mit zahlreichen Containerladungen voll gebrauchter Blasinstrumente dazu beigetragen, dass mittlerweile über 1.000 Gruppen zur Ehre Gottes musizieren.

Der besondere Jahrestag war Anlass für die Organisation einer Bläserreise durch das Land.

Für zwölf Vereinsmitglieder war das Jahresende aufregend. Neben den üblichen Weihnachtsvorbereitungen mussten sie sich um Impftermine, Flugtickets und Visa kümmern und die zwei erlaubten Gepäckstücke pro Person so gestalten, dass auch Posaunen und Trompeten darin Platz fanden. Eine Tuba konnte leider nicht mitgenommen werden.

Seit Ende Dezember sind sie mit ihren Blasinstrumenten im Land unterwegs, besuchen evangelische Gemeinden und halten gemeinsamem mit togoischen Bläserinnen und Bläsern Workshops ab. Dabei werden die aus Deutschland mitgebrachten Noten genauso genutzt wie togoische Liederbücher. Beginnend in Lomé, wo sie von über hundert Bläserinnen und Bläser begrüßt wurden, sind längere Aufenthalte in Kpalimé (Foto), Atakpamé und Sodo geplant.

Die Mitschnitte eines Videos, das am 2. Januar aufgenommen wurde, zeigen die Musizierenden in Agbétiko-Nyogbo, einem Ort am Agou (Bild 2 und 3). Der Text in Ewe, der Landessprache im Süden Togos, lautet: „Der Posaunenchor der Togo-Freunde Hannover e. V. unternahm eine Reise zum Posaunenchor Nyogbo-Agbétiko.“

Die Trommeln gehören zu einem ordentlichen Kirchenposaunenchor in Togo dazu. Damit die deutschen Besucher:innen mit diesen Instrumenten vertraut werden, finden zwei Trommel-Workshops statt.

Die Organisatorin Ute Salzer, unsere Schatzmeisterin, hat vom Evangelischer Posaunendienst in Deutschlands (EPiD) für das Chor-Jubiläum goldene und silberne Bläseranstecker gestiftet bekommen, die den Verantwortlichen in der EEPT zur Weitergabe überlassen werden. Auch verbleibt viel Notenmaterial in Togo. 

Wenn Sie die Arbeit des Vereins bei der Förderung der Kirchenmusik in Togo unterstützen möchten, ist Ihre Spende willkommen.  Auf www.togofreunde.de finden Sie weitere Einsatzorte und -felder des Vereins. Vielen Dank im Voraus.

IBAN DE58 5206 0410 0100 6183 22, Togo-Freunde Hannover e. V.

Möge das neue Jahr auch für Sie viel Fröhlichkeit bereithalten!

Angelika Schammert-Prenzler

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